Die Schröpftherapie

Von Dr. med. Astrid Bernhard und Dr. med. Andreas Guggisberg

© Hannes Eichinger - Fotolia.com
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Das Schröpfen ist eine sehr intensive und meist sehr angenehme Methode, um Hitze (im Sinne der chinesischen Medizin) und andere pathologische Substanzen aus dem Körper auszuleiten und den Qi-Fluss wieder in Gang zu bringen.

 

Beim Schröpfen handelt es sich um ein altes Heilverfahren, welches durch das Aufbringen von Schröpfköpfen aus Glas, in China aus Bambus, funktioniert. Dabei wird durch Erhitzen die Luft im Glas entfernt, und nach Aufbringen auf die Haut wird eine Sogwirkung erzielt. Das darunterliegende Bindegewebe und die Muskulatur wird durch die Wärme und das Vakuum besser durchblutet, und es kommt zu einer Relaxation der Muskeln nach Behandlung. Damit eignet sich dieses Verfahren für alle muskuloskelettalen Erkrankungen, besonders Nackenverspannungen und Rückenschmerzen.


Weitere Anwendungen:


  • Rheumatische Erkrankungen
  • Gelenkbeschwerden
  • Menstruationsstörungen
  • Zysten
  • Erkältung
  • grippale Infekte
  • Fieberbehandlung
  • Bauchschmerzen
  • Verdauungsstörungen
  • Magenschmerzen
  • Linderungen von Schmerzen


Oft ist es sinnvoll, nach einer Akupunktursitzung die Schröpfbehandlung zusätzlich für ca. 10 oder 15 min  durchzuführen. Liegt eine starke muskuläre Verspannung vor, oft reaktiv bei vielen unterschiedlichen Beschwerden, können in dem geschröpften Areal deutlich blaue Flecken für einige Tage sichtbar sein. 


Bei der Schröpfmassage werden die Gläser über die zuvor eingeölte Haut vorsichtig geschoben, so dass ein Art Massage über ein grösseres Gebiet, z B von der Hals – zur Lendenwirbelsäule hinab, möglich wird.   


Die Schröpftherapie und Schröpfmassage ist mit einer Zusatzversicherung Komplementärmedizin abgedeckt. 


 

Praxis für Gynäkologie (Frauenarzt)

sowie Akupunktur und Chinesische Medizin (TCM)

Dr. med. Andreas Guggisberg

Thunstrasse 99

3006 Bern